Von der Klassifikation zum vollständigen Diagnoseprozess

Pflegediagnostik mit dem epaSYSTEM

Pflegediagnostik ist der Prozess, in dem der pflegerelevante Gesundheitszustand eines Menschen erfasst, bewertet und in eine Pflegediagnose überführt wird.

Klassifikation ist nicht Pflegediagnostik

In den letzten Jahren ist Pflegediagnostik immer wichtiger geworden. Treiber sind vor allem die zunehmende Professionalisierung in der Pflege, Digitalisierung, steigende Anforderungen an Qualität und der Wunsch, Daten besser zu nutzen. Im Markt begegnen einem dabei Begriffe wie NANDA oder ENP. Viele setzen diese direkt mit Pflegediagnostik gleich. Doch genau hier liegt ein zentrales Missverständnis. Diese Systeme sind Klassifikationen – also standardisierte Fachsprachen. Sie helfen, Pflegephänomene einheitlich zu benennen. Aber sie
bilden nicht den eigentlichen diagnostischen Prozess ab.

Wie unterstützt das epaSYSTEM die Pflegediagnostik?

Als wissenschaftlich fundierte Methode der epaCC integriert das epaSYSTEM den gesamten diagnostischen Prozess in einem durchgängigen, interoperablen Datenmodell: Erfassen, Bewerten, Ableiten, Entscheiden. Eine epaDIAGNOSE wird nicht isoliert vergeben, sondern ist das nachvollziehbare Ergebnis referenzbasierter Assessmentdaten mit klarer Baseline und Skalen. Das unterstützt die klinische Entscheidungsfindung direkt, weil Diagnose, Zielsetzung und Evaluation im selben Datenmodell verknüpft sind.

Häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen rund um Pflegediagnostik mit dem epaSYSTEM – schnell und übersichtlich erklärt.

Ja. Die epaDIAGNOSEN entsprechen dem ISO-18104:2014-Standard für Referenzterminologiemodelle in der Pflege. Ergänzt durch einen FHIR-Implementierungsguide und ein SNOMED-CT-Mapping ist das epaSYSTEM nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch international anschlussfähig.

Ja. Mit seinen interoperablen Datenmodellen macht das epaSYSTEM klinische Gesundheitsdaten sektorenübergreifend austauschbar — Voraussetzung für einrichtungsübergreifende Qualitätsmessung und die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen wie PPR 2.0.
Referenzbasierte, eindeutige Daten sind Grundvoraussetzung für den sicheren Einsatz von KI-Anwendungen in der Pflege — unter anderem für die Nachweispflichten des AI-Act. Das durchgängige Datenmodell des epaSYSTEM liefert genau diese Eindeutigkeit.

Das epaSYSTEM unterscheidet:

  • epaBASISDIAGNOSEN,
  • epaFOKUSDIAGNOSEN
  • und epaRISIKODIAGNOSEN.

epaBASISDIAGNOSEN bilden den grundlegenden Pflegebedarf ab, epaFOKUSDIAGNOSEN heben besonders behandlungsrelevante Diagnosen hervor, und epaRISIKODIAGNOSEN kennzeichnen potenzielle Gefährdungen, bevor sie eintreten. Diese Differenzierung wird durch das Add-on epaECLIPSE kontextsensitiv priorisiert.

NANDA und ENP sind Klassifikationen — standardisierte Fachsprachen zur Benennung von Pflegephänomenen. Eine epaDIAGNOSE geht darüber hinaus: Sie ist im durchgängigen Datenmodell des epaSYSTEM verankert und direkt mit den zugrunde liegenden Assessmentdaten, einer klaren Baseline und Skalenwerten verknüpft — dadurch nachvollziehbar begründet statt isoliert vergeben.

Mit epaSOLUTIONS lassen wir Daten sprechen.

epaSOLUTIONS ist eine modulare Software­lösung von epaCC, die pflegerische Routine­daten analysiert und grafisch auf­bereitet, um Trans­parenz in Prozesse zu bringen und fundierte Entscheidungen in Gesund­heits­einrichtungen zu unter­stützen.

Die Software

epaSOLUTIONS

Das Add-On

epaECLIPSE

epaECLIPSE: Mehr Klar­heit durch Neu­ordnung

Unser Add-on für die epaINSTRUMENTE reduziert Komplexität und macht das Wesentliche sichtbar.

Sie haben weitere Fragen oder möchten mehr über das epaSYSTEM erfahren?